Therapieerklärung…

Gestern war ich bei einer Psychotherapeutin. Ich ging alleine hin, da meine Mutter nicht mit in diesem Gebäude rein wollte, da dort die Mutter einer Freundin meiner kleinen Schwester als Sekretärin arbeitete. Meine Mutter wollte nicht, dass sie zusammen mit mir gesehen wird. Im eigenen Dorf will sie nicht mit mir gesehen werden, aber allen unseren Verwandten mein Problem zu erzählen, damit hat sie ja anscheinend kein Problem. Ich denke mal das braucht sie als Bestätigung, dass sie rein gar nichts falsch gemacht hat. Aber um nun wieder zum wesentlichen Teil zu kommen. Ich wurde somit mal wieder ins kalte Wasser geworfen. Ich wusste zwar, dass ich in dieses Gebäude musste, jedoch weder noch wohin, zu wem und was ich machen muss. So ging ich einfach auf die erste Tür und klingelte. Die Tür öffnete sich und ich ging rein. Ich sagte zur Empfangsdame: „ Ich glaube, ich habe einen Termin bei Ihnen!“ „Sophia?“ „Ja, genau!“ Ich hatte Glück und hatte die richtige Tür gefunden. Ich musste noch eine viertel Stunde im Warteraum warten und es machte mich verrückt. Überhaupt nicht zu wissen was auf einem zukommt. Ich fing schon an mir Fluchtwege auszumalen und wollte schon das Fenster öffnen, als dann die Tür des Wartezimmers aufging und eine blonde Frau auf mich zukam. Sie stellte sich vor und wir gingen in einem anderen Raum. Sie wirkte recht nett und sympathisch. Ich musste ihr in Kurzform meine Geschichte erzählen und sie erklärte mir dann wie eine Therapie ablaufen würde. Die Therapie besteht aus 3 Hauptpunkten. Der erste Punkt wären Gefühle. Dort werden die Gefühle analysiert und darüber gesprochen. Gefühle sind etwas was mir extrem schwer fällt. Ich kann meine Gefühle nicht einordnen und komme damit einfach nicht zu Recht, weshalb ich von diesem Punkt irgendwie begeistert war, obwohl auch ein wenig beängstigt. Der zweite Punkt wäre Körperbildstörung. Dort wird damit gearbeitet, sich selbst nicht mehr zu hassen und anfangen sich zu akzeptieren. Man versucht mit sich selbst zu Recht zu kommen. Leider habe ich den dritten Punkt vergessen. Ich musste noch einen Fragebogen ausfüllen, der aber wesentliche einfacher war als der am Dienstag. Mit diesem Fragebogen wird die stärke meiner Depression festgestellt. Als ich fertig war, war ich ein wenig durch den Wind so wie ich es nach jedem Gespräch bin. Ich bin noch in die Apotheke um Schlafmittel und ein natürliches Antidepressiva zu holen. Am Mittwoch habe ich 3 Termine. Zuerst bei einer Ärztin, dann bei einer Ernährungsberaterin und dann bei meiner Psychotherapeutin. Das wird ein Tag werden. Xoxo Sophia

5.12.14 10:58, kommentieren

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Seltsames Gefühl…

Heute war es soweit. Ich war bei einer Psychiaterin. Wir führten insgesamt 2 Stunden lang ein Gespräch. Zuerst war meine Mutter mit und wir besprachen alle zusammen die derzeitige Situation. Während diesem Gespräch war ich jedoch mal wieder in meiner eigenen Gedankenwelt versunken und bekam nicht wirklich viel mit, was sie besprachen. Ein weiteres Problem war, dass die Psychiaterin meine Sprache nicht sehr gut beherrschte, weshalb es mit der Verständigung ein bisschen komplizierter wurde. Nach einer Weile schickte sie meine Mutter mit einem Fragebogen (Thema: über mich -.-) hinaus. Sie fing an mit mir alleine zu reden. Sie fragte mich über meine Gefühle aus. Leider fällt es mir extrem schwer mich Anderen zu öffnen und über meine Gefühle allgemein zu reden. Sie fragte mich nach meinen Selbstmordgedanken und wie ich mich fühle wenn ich mich ritze. Nach 1 Stunde wollte sie mit meiner Mutter sprechen und schickte mich mit einem Fragebogen hinaus. Ich versuchte den Fragebogen so gut wie möglich auszufüllen. Doch schon bei der ersten Frage bemerkte ich mal wieder wie sehr ich Fragebögen hasse. Ich kann einfach keine Frage beantworten, wenn steht: „Schreibe hier all deine Sorgen auf!“ Ich kam damit dann nicht mehr wirklich gut zurecht und ich fing an den Fragebogen zu bekritzeln. Nach einer halbe Stunde konnte ich wieder rein und ich gab den Fragebogen ab. Wir besprachen uns noch kurz wie es nun weitergehen soll und beschlossen eine ambulante Therapie zu machen, da ich gegen eine Stationäre war. Ich habe heute auch Schlafmittel verschrieben bekommen und ich hoffe, dass sich mein Schlafverhalten nun im Positiven ändern wird. Nächste Woche habe ich den nächsten Termin und wir sprechen wieder über Gefühle und so. Ehrlich gesagt habe ich jetzt schon keine Lust darauf. Ich will ja gesund werden, glücklich werden und wieder lachen können, aber es fällt mir wirklich sehr schwer darüber zu reden. Xoxo Sophia

2.12.14 19:48, kommentieren


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